Büro für Xenophobie

Fremdenfeindlichkeit für Anfänger

Month: May, 2011

Ihr habt mir die Schweiz kaputt gemacht!

Als Ibn ab del Hassan (Name geändert) mit 19 Jahren in die Schweiz kam, dachte er, er sei endlich in dem Paradies angekommen, von dem er in seinem zurückgebliebenen Heimatland immer geträumt hatte. Aber der Eindruck täuschte: Kleine Stiche in das verborgene Zentrum seiner nationalen Identität liessen ihn spüren dass seine Begeisterung nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Ernüchtert und resigniert berichtet er nun (kurz) von seinen Erfahrungen. Er wird das Land so bald wie möglich verlassen. Freiwillig.

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Das Xenophobie-Virus ist total gruselig

Sich mit seiner Fremdenfeindlichkeit beschäftigen ist Horror. Man stösst dabei manchmal auf kleine stachelige Ungereimtheiten, die man lieber unangetastet gelassen hätte. Aber da muss man eben durch. Und beim zweiten Mal erschreckt man sich dann schon gleich weniger. Und lernt mit seinen dunklen Seiten zu tanzen. Schüchtern lächelnd.

Was MC Stock so denkt, wenn das Büro ihn allein lässt

… Ist haarsträubend aber auch irgendwie aufschlussreich. Geniessen
Sie die Ausführungen des Rap-Poeten über Diskriminierung und Wurzeln
und den Pinguin. Wieso sagt man eigentlich Wurzeln? Ich hab doch keine
Wurzeln! Ich bin doch ein Mensch.

Homosexuelle Maximalpigmentierte

Es ist nicht leicht über manche Dinge zu sprechen. Hm. Ja. Ähm. Unsere mutige Auslandskorrespondentin versucht es dennoch. Sie versucht auch die Political Correctness beiseite zu schieben. Aber das ist schwer. Vor allem wenn man über postiven Rassismus spricht.

Das Publikum und der Pinguin

Wenn die Interaktion mit dem Publikum sich als Pinguin verkleidet, dann tut sie nicht mehr weh. Die Zuschauenden (Moment mal – sind das jetzt noch Zuschauende? Ich meine, WIR schauen ja jetzt IHNEN zu.) reden über positive Diskriminierung und führen auch gleich mal vor, was das bedeutet. NIEDER MIT DER POSITIVEN DISKRIMINIERUNG.

Heidi rettet das Bild der Schweiz

Heidi ist zu Ohren gekommen, durch die Schweiz schwebe eine Wolke der Fremdenfeindlichkeit. WTF? Sie will wissen, ob die Wolke vorhanden ist, ob man sie persönlich Spürt und was man tun kann, damit das Bild der Schweiz wieder lieblich und süss ist, wie sie. Und da ist auch noch der Pinguin. Ist er die personifizierte Fremdenfeindlichkeit? Ist er das Fremde? Ist er die Reinkarnation von Malcom X? Fragen über Fragen. (Ja ok, 7 Minuten sind lang, aber man kann ja auch hin und her springen: Das ist Interaktives Filmmaterial. Apropos: Gerne auch liken oder kommentieren . Hier unter dem Text. Ja, da, genau.)

Nicht alle Ausländer sind scheisse

Wenn man zum Beispiel wie ein Pinguin aussieht, dann sind die Leute nett zu dir, auch wenn du fremd bist. Und ausserdem sollen die Deutschen mal aufhören zu heulen, weil in Zürich gibt es auch Currywurst und die schmeckt sogar richtig gut (weil das ist nämlich die gleiche Wurst wie bei “Curry 36” in Kreuzberg – yeah). Der Laden heisst Körry und man findet ihn hier.

Ein Skype-Duett zwischen Zürich und Hildesheim

Unsere Auslandskorrespondentin Hannah Pfurtscheller ist hier live per Skype aus dem “Café Übersee” in Hildesheim zugeschaltet, und ermöglicht es einer Deutschen, sich durch das Gespräch mit dem Publikum im Zeuhaus 3 ein besseres Bild von der politischen Lage in der Schweiz zu machen. Die Ausschaffungsinitiative ist nämlich gar nicht so brutal, wie sie im Ausland wahrgenommen wird. (PS: Es lebe der Austausch zwischen Zürich und Hildesheim!)

SKANDAL! SKANDAL! SKANDAL! Schweizerhass in Lörrach

Das ist das erste Video von unserem Auslandskorrespondenten Stephan Stock. Er hat sich in einer Theaterproduktion auf die Suche nach schweizerfeindlichen Tendenzen gemacht und ist zu erschreckenden Ergebnissen gekommen. Die Feindlichkeit und die Ablehnung, die manche Deutsche aufgrund ihrer Nationalität in der Schweiz zu spüren glauben, ist also völlig berechtigt und beruht auf Gegenseitigkeit.